Mittwoch, 17. Oktober 2007

Einsatz

wir haben nun noch den dritten Teil unseres Engagements hier erfahren. Neben Sprache und Kulturtraining sind wir ja einer Gemeinde zugeteilt, in der wir uns einbringen. Wir werden die Anglikanischen Kirche in unserem Block besuchen (ist ja auch die Partnerkirche in Burundi) und dort in einem Obdachlosen Projekt mitarbeiten. Wahrscheinlich einmal in der Woche kochen, mal sehen, denn das müssen wir noch mit dem Pastor abklären.
Dann können wir noch eine Ruandische Kirche besuchen, in der viel Versöhnungsarbeit gemacht wird, um für unsere Zeit in Burundi zu lernen.
Und zu guter letzt sollen wir einfach Menschen in unserem Block kennenlernen, um sie kennenzulernen und mit über ihr Leben und ihnen Glauben zu reden. Drei Menschen sind mir da schon wichtig geworden - mit einem spiele ich unregelmäßig Basketball (Chinese), eine Familie aus Lettland, die wir kennengelernt haben und ein Koreaner, dem ich bei Englisch helfen soll. Ihr seht - uns wird nicht langweilig werden.

Montag, 15. Oktober 2007

Mobil

seit Samstag sind wir mobil(er) - ich habe ein Fahrrad geschenkt bekommen, an dem wir 2 Stunden gearbeitet haben - jetzt können Silas und ich Toronto mit dem Fahrrad unsicher machen. Als andere - eher traurige news- erreicht uns die Meldung, dass Burundi zu einem der Länder gehört, in dem Menschen am meisten Hunger leiden.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Integration


So nachdem, ich nun noch Zeit habe, ein kleiner Einblick in unsere Umgebung: wir leben in einem Hochhausviertel (s. Bild). Manche 35 stöckig, unserer 20 stöckig. Es ist unglaublich, wie bunt das Strassenbild hier ist: in Toronto leben mehr als 100 Nationen zusammen - friedlich. Wir sind mittendrin. Inder, Asiaten, Afrikaner, Jamaikaner, Weiße, Mischlinge - das sind die Hautfarben und Kulturen, die das Leben und Strassenbild beherrschen. Die Stadt macht tolle Anstrengungen, ein Zusammenleben zu ermöglichen: in unserer Bibliothek (dazu später mal mehr) gibt es zum Beispiel Bücher in Urdu oder Tamilisch! Daneben freien Internetzugang für jeden - 30 Min. begrenzt (s.u.) - der Sinn: freien Zugang zum Kommunikationsmittel Nummer eins und somit Zugang zu Bildung, Orientierung und Eingliederung. Also ihr seht - es lohnt sich, diese Gesellschaft und Kultur kennenzulernen. Ein anderes mal mehr - Luis weint.

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Leben

wir haben nun einen stabilen Internetzugang in der Sprachschule. Daher konnte ich die Bilder gestern hichladen - Schluss mit dauernd rausfliegen!
Viele fragen sich sicher, was machen die nun genau in dieser Stadt?
Unser Tag sieht grad so aus, dass wir morgens in der Sprachschule sind: Tanja hat Unterricht, ich pass in meiner Elternzeit auf Luis auf (ja, er will jetzt auch schon betreut werden und die Welt sehen und lachen und spielen etc.). Tanja wird im Dezember das First Certificate (erste Sprachprüfung) machen und ich werde zeitgleich Advanced Certificate angehen - das heißt, wir büffeln Englisch - Vokabeln, Grammatik, Rechtschreibung, Lesen etc. . Ist aber auch schon eine gute Übung, um wieder ins Sprachelernen zu kommen - wir werden ja ab Januar uns an unsere Zielsprache machen: Französisch. Ich habe zur Zeit nachmittags Unterricht, bisher 2x in der Woche.
Dann treffen wir uns jeden Freitag, um Kulturstudien zu machen und verschiedene Aspekte von Interkulturalität zu lernen und zu verinnerlichen.

Außerdem werden wir nächste Woche mit einem Dienst in einer Gemeinde beginnen - wir werden wahrscheinlich in einer Anglikanischen Kirche um die Ecke in einem Obdachlosen Projekt mitmachen - ich bin schon sehr gespannt!

Und den Rest der Zeit verbringen wir damit, uns und das Leben zu organisieren. Ich versuch grad ein Fahrrad für mich aufzutreiben, Silas hat schon eins. Dazu müssen wieder Schlösser gekauft werden, dann solche Fragen wie "wo findet man Putzlappen (nämlich nicht im Supermarkt!)" und so weiter - es bleibt spannend und lebendig!

Dienstag, 9. Oktober 2007

home sweet home



Auf vielfachen Wunsch hin einige Bilder aus unserer Wohnung. Wir fühlen uns hier sehr wohl und das Chaos auf den Bildern ist beabsichtigt. Übrigens: wir waren schon bei den SAHARA Fällen (Silas für Niagara Fälle) und am Bodensee (Nils für Lake Ontario). Der Strand ist in 20 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Zu sehen auf den Bildern: Baustelle im Flur, Kirstin (unsere tolle Nanny) auf dem trendigen Sofa, das Kinderzimmer und Stefan im Ess/Wohnzimmer.

Die Anordnung ist total komisch im blog, lässt sich nicht besser machen, wenn jemand einen Tipp hat, bin ich dankbar.

Dienstag, 2. Oktober 2007

wackelig



Durch Zufall kann ich mich in ein wackeliges WLAN hier einloggen - also gelich mal ein paar Impressionen gepostet - Blick auf CN Tower und Blick vom CN Tower mit Blick auf unsere Wohnung - irgenwo mittendrin.

Angekommen

So jetzt sind wir i n Toronto - ich sitze in einer Buecherei und schreibe Mails und posts - leider nur 30 minuten Zeit daher alles kurz. Wir werden auch nur einmal woechentlich updaten. Jetzt sind wir in der Sprachschule und haben mitd em Unterricht begonnen. Die Kinder haben die Umstellung super geschafft - es geht ihnen echt gut. Wer uns mal anrufen will: Adresse auf Anfrage per Mail, moechte ich nicht im Netz veroeffentlichen. Toronto ist schoen und wir geniessen gerade die letzten Herbsttage hier. Ab naechster Woche haben wir dann unser Kulturprogramm, das uns sicher auf Trab halten wird. Wir sind gespannt, sind aber in einer tollen Gruppe hier ... also bis naechste Woche.