Dienstag, 3. Januar 2012

Nachträglich


Wünschen wir allen blog Lesern ein gutes bzw. leckeres neues Jahr. Geniesst das Jahr so, wie Luis sein Eis im Bild geniesst! Danke für alles Lesen und Begleiten unserer Tour. Zugegebenermaßen werden unsere Einträge seltener, was nicht daran liegt, dass wir immer weniger erleben, sondern, dass uns einfach immer wieder die Zeit davon rennt und wir dann abends zu fertig sind, um uns noch hinzusetzen. Seht es uns bitte nach und schaut dennoch immer mal wieder vorbei.
Ich hatte heute meinen ersten Tag in der neuen Stelle und bin mal gespannt, wie es werden wird. Es ist einfach immer wieder spannend, wenn man in ein neues Umfeld kommt und lernen muss, sich zu bewegen. Das gilt zwar nicht für die Kultur, aber eben auch für eine Unternehmenskultur.
Leider mussten wir ja auch die Radtour für Februar absagen: die Sicherheitssituation hat uns im team immer wieder zögern lassen und wir wollten keinerlei Risiko eingehen.
Das sind mal die in aller Kürze unsere news hier. Ein gesegnetes Jahr wünschen Euch Eure Tour Hoffmanns

Montag, 12. Dezember 2011

Tour Rundbrief

Wir haben wieder einen neuen Rundbrief erstellt. Wie immer findet Ihr ihn auf der homepage unserer Kirchengemeinde in Schömberg, also hier:
http://www.schoemberg-oberlengenhardt-evangelisch.de/cms/startseite/mission/familie-hoffmann/

Viel Spaß beim Lesen wünschen wir Euch!

Donnerstag, 24. November 2011

Now! New! Bagels in Buja!


… die gehen weg wie warme Semmeln.
Ein Freund von uns hatte die Idee: Back doch mal Bagels mit deinen Back-Mädels, hier gibt es doch viele Amis.
Okay! So zeigte Béla den Backmädles und mir, wie man die Teigbällchen um ein Holzlöffel schwingt, damit die Bagles ihr berühmtes Loch kriegen und erklärte uns, sie erst 2 Minuten in kochendem Wasser schwimmen zu lassen, bevor sie im Backofen gebacken werden. Das passt genau zu unserer Situation: man benötigt wenige und einfach aufzutreibende Zutaten, aber viel Zeit! Und unsere Kunden bestätigen uns, dass wir sie wirklich sehr, sehr gut machen und ein Stückchen Heimat nach Buja für sie bringen! Wow! Es ist echt aufregend und ermutigend! Hoffentlich ist es nicht nur ein Buschfeuer!
Unsere Bagelssorten: plain, cheese and onion, sesam, italien style.
Na, Lust bekommen?
Einfach vorbestellen.

Freitag, 21. Oktober 2011

Kindermund

Nils liegt abends mit Schnupfen und Husten im Bett, fühlt sich krank und fragt mich:
„Hab ich das gleiche, wie Johanna? Die hat doch was am Fuß!?“
Ich überlege und denke: „Wie, was am Fuß?“ und frage ihn noch mal, was er meint. Aber Nils bleibt dabei, die Johanna hat was am Fuß.
Plötzlich fällt es mir auf: Ja, Johanna hat Typhus!
So konnte ich Nils erklären, dass Typhus keine Krankheit des Fußes ist!
Johanna ging es aber schnell besser mit entsprechenden Medikamenten.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Angefangen


Gestern haben wir mit dem zweiten Ausbildungsgang "Sekretariat" angehangen. 20 Jugendliche waren da. Der Rekordhalter der Teilnehmer muss jeden Tag 2,5 Stunden zu Fuß pro Weg bei jedem Wetter marschieren, um zum Ausbildungsgelände zu kommen. Wir freuen uns, dass das Interesse an unserer Ausbildung solche Kreise zieht.
Vom ersten Kurs haben sechs abgeschlossen, von denen wir immer noch hoffen, mindestens 2 eine Arbeit zu verschaffen oder unterzukriegen. Der Bedarf in Muramvya an ausgebildeten Leuten ist groß und wir hoffen, dass bald sogar mehr Absolventen etwas finden werden.
Im Bild sind die neuen Teilnehmer bei einem Kennenlernspiel zu sehen.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Bild zum Schuh


... und hier ist das Bild zur Schuhverteilung

Montag, 3. Oktober 2011

Schuhe verteilt

Diese Woche konnten wir endlich eine Spende der Firma Deichmann verteilen. Wir hatten letztes Jahr rund 150 Paar Schuhe geschenkt bekommen, um sie an die BAHO Kinder zu verteilen. Aber leider hat es durch Container verladen und entladen/ verzollen und durch den Wechsel im Projekt so lange gedauert, bis wir die Schuhe verteilen konnten. Dazu kam noch, dass wir uns ein System überlegen mussten, mit dem wir erklären können, dass manche welche bekommen und manche nicht. Wir habe uns nach einigen Überlegungen und Treffen entschlossen, nur Schuhe an Kinder zu geben, die auch Sport machen. Am Dienstag letzter Woche haben wir es dann geschafft. Alle Kinder, die in einer BAHO Sport Gruppe sind, also Fußball, Trommeln oder Tanzen, konnten ein paar neue Turnschuhe aus Deutschland bekommen. Es hat richtig Spaß gemacht zu sehen, wie sehr sich die Kinder gefreut haben und dieses Geschenk angenommen haben. Weihnachtsmann spielen macht auch im September Spaß. Da wir aber gerade sehr wenig Strom haben und auch der beste laptop Akku irgendwann runter ist, gibt es ein Bild der Verteilung als NAchtrag in den nächsten Tagen.

Samstag, 1. Oktober 2011

75 Bewerber


Wir haben den ersten Schreibmaschinen- und Sekretärskurs im September abgeschlossen. Nächste Woche am 5 Oktober werden an die 6 Absolventen die Zertifikate übergeben. Da der nächste Kurs vor der Tür steht, haben wir geeignete Kandidaten zu einem Interview eingeladen. Es sind maximal nur 15 Plätze, die wir bieten können, dennoch kamen am Dienstag 75 Bewerber auf das BAHO Gelände, um sich testen zu lassen. Welch Nachfrage nach Ausbildung! Die besten 20 werden nun nochmal einem Vorgespräch unterzogen und dann schauen wir, wer die nächsten 6 Monate eine Ausbildung bekommt!
Der neue Kurs sollte eigentlich schon nächste Woche starten doch innerkirchliche administratvie Wirren werden wahrscheinlich Grund einer Verspätung sein. Wir peilen nun Mitte Oktober an. Trotzdem toll, wie viele sich dafür interessieren! Im Bild sind der Hauptlehrer und Stefan zu sehen, kurz bevor der Test anfängt.

Montag, 19. September 2011

Gewalt und Kirche

Gestern Nacht wurden rund 30 Personen im burundischen Gatumba, einem Ort an der Grenze zum Kongo, getötet. Diese Information hat mir mein Nachbar, der dort ein Hotel baut, heute Morgen weitergegen. Er vermutet, dass es FNL Rebellen waren, die eine Verhaftungsaktion seitens der CNDD-FDD (Partei des Präsidenten von Burundi) gerächt haben (Gerüchten zufolge sollen bei dieser Aktion drei FNL Rebellen getötet worden sein). Gegen 20 Uhr schossen die Rebellen in einer Kneipe wild um sich. Man weiß aber nichts Genaues, die Gerüchteküche ist schnell und es liegen noch keine offiziellen Berichte vor. Im Radio hat man aber den Gewaltausbruch bestätigt, Radio rfi berichtet von 34 Toten und es werden jetzt natürlich Gegenaktionen und Racheakte befürchtet.
Auf der anderen Seite waren wir letzte Woche in einer freien Methodisten Kirche in Kizina, Kommune Gihanga, die zum Programm des Peace House gehört und die Versöhnung zwischen den beiden politischen militanten Gruppen sucht. In diesem Ort gibt es eine "Transformation Group", die sich zum Ziel gesetzt haben, einen lokalen Konflikt zu lösen und anzugehen. Insgesamt hat das Peace House mehr als 30 solcher Gruppen ins Leben gerufen. Die Kirche in Kizina liegt in einem Gebiet, das stark umkämpft ist und das für seine blutigen Auseinandersetzungen bekannt ist. In dieser Umgebung sticht die Kirche mit ihrem Programm heraus: unter ihrem Dach kommen CNDD-FDD Anhänger und FNL Rebellen zusammen, beten zusammen und lesen zusammen die Bibel oder spielen zusammen Fußball. Das Programm hat aber erst vor einigen Monaten angefangen und ist daher noch zerbrechlich und noch nicht tief verwurzelt. Dennoch ist es ein Zeichen in der Region, wenn in einer Kirche Menschen mit solchen Erfahrungen und Hintergründen zusammen kommen. Menschen, die sich vorher verraten haben, aufeinander geschossen haben oder Geld gesammelt haben, dass man die andere Seite bekämpfen kann. Die Kirche wird zu einem Ort des Friedens und der Hoffnung inmitten von Unmut, Pessimismus und aufflammender Gewalt.

Montag, 12. September 2011

Bier, Benzin, Strom und Pessimismus

Nachdem im Juni und Juli es eine Bierknappheit (Amstel) in Burundi gab, folgte im August Benzinknappheit mit teilweise kilometerlangen Schlangen vor den Tankstellen und schlägt jetzt im September die Stromknappheit zu. Burundi wird ja zu 100% durch Wasserkraftstrom versorgt und da gerade Trockenzeit ist, sind die Reservoirs leer und so muss Strom gespart werden. Anfänglich wurde jede zweite Nacht der Strom abgeschaltet, jetzt ist es jeden zweiten Tag für 24 Stunden. Das Bier ist wieder da, genauso wie das Benzin und wie wahrscheinlich in einem Monat auch der Strom wieder kommen wird, wenn die Regenzeit wieder anfängt. Schlimmer ist gerade aber die politisch- gesellschaftliche Stimmung. Überall machen sich Pessimismus und Angst breit. In allen Ecken des Landes wird von Auftragsmorden berichtet (teilweise barbarische Tötungen mit 37 Kugeln in den Kopf oder Kalaschnikov Salven, bis die Leiche in mehrere Teile verstreut auf dem Boden liegt). Manche unserer Kollegen in der Kirche meiden schon gewisse Provinzen, Programme können dort nicht mehr durchgeführt werden, weil sie um ihre Sicherheit fürchten. Man berichtet davon, dass Gruppen beginnen, Schutzgelder zu erpressen und viele Leute in unterschiedlichen gesellschaftlichen Stellungen sprechen davon, dass der Krieg wieder anfängt (wenn er auch noch als "verdeckt", "kalt" oder "begrenzt" tituliert wird). Am Anfang haben wir geglaubt, dass traumatisierte Pessimisten negative Stimmung machen, doch diese Anzeichen lassen auch uns nun langsam vorsichtiger werden und auch hellhöriger sein. Wir hoffen und beten, dass Politiker ihre Verantwortung wahr nehmen und dass die Kirchen durch Programme, Aufrufe und Initiativen dazu beitragen, dass der Frieden erhalten bleibt.

Donnerstag, 8. September 2011


Schulmaterial verteilt
Wir haben Anfang dieser Woche wieder Schulmaterial verteilt. Über 240 Kinder in Bujumbura können dadurch zur Schule gehen und nächste Woche werden wir nach Muramvya gehen, um dort rund 180 Kindern zu helfen. Wir freuen uns, dass wir damit beitragen können, dass die Kinder und Jugendlichen eine Schulausbildung erhalten und somit eine Grundlage für ihre berufliche Zukunft legen können. Im Bild ist auch eine unserer neuen Kurzzeitmitarbeiterinnen zu sehen, die den Deutsch Unterricht für unsere Kinder macht und bei der Verteilung geholfen hat.
Was die berufliche Zukunft anbelangt, sind wir gerade dabei, zu überlegen, welche Rolle Computer hier spielen und wie wir in Muramvya und auch in Bujumbura kleine Computerräume aufbauen können, in denen die Kinder und Jugendlichen den Umgang mit diesen Geräten lernen können. Auch in Afrika ist trotz Stromausfällen und Viren der Computer weiter auf dem Vormarsch.

Freitag, 2. September 2011

Erster Schultag


Nach der langen Sommerpause, melden wir uns nun zurück:
„Wenn jemand 100 ist, hat er 100 Geburtstage“ hat Nils heute gesagt. „Stimmt,“ habe ich geantwortet, „aber dennoch hat er nur einen Einschulungstag!“
Heute war Nils Einschulungstag. Wie ein König hat er sich auf diesen Tag und seine Schultüte gefreut! Und dass er jetzt zusammen mit seinen Freunden im Klassenzimmer ist, eine eigene Lehrerin zum Ärgern hat und einen Schulranzen morgens aufziehen kann, der natürlich auch richtig cool ist! Der erste und einzige Einschulungstag – das Erlebnis schlecht hin, sogar soweit, dass Nils jeden Tag Einschulungstag haben will.

Sonntag, 31. Juli 2011

Meine Tante aus Amerika


War zwar nicht zu Besuch, dafür aber ein Team von LM USA. Sie waren hier, um zwei Wochen lang den BAHO Kindern Englisch zu unterrichten, Spiele zu machen und einfach Spaß miteinander zu haben. Es war eine klasse Zeit, in der sich das Team hervorragend eingebracht hat. 30 BAHO Jugendliche (siehe Gruppenbild) haben an dem Seminar teilgenommen und wir haben sie darauf vorbereitet, dass sie danach weiter Englisch Clubs haben, sich regelmäßig treffen und ihre Englisch Kenntnisse teilen. Dazu suchen wir jetzt auch in Bujumbura Ehrenamtliche Mitarbeiter. Dennoch hoffen wir, dass für 2012 wieder ein Team zustande kommt und einen neuen Kurs anbietet.

Dienstag, 19. Juli 2011

neuer Rundbrief

Für alle, die unseren neuen Rundbrief noch nicht erhalten haben: hier gehttp://www.blogger.com/img/blank.gifht es zum download.Viel Spaß beim Lesen!

Dienstag, 5. Juli 2011

Wieder frei

Es ist ja manchmal nicht einfach, wenn man in der Verantwortung für andere steht. Wir haben lange überlegt, wie wir mit der Frau, die bei und geklaut hat, weiter verfahren. Das burundische Gesetz sieht vor, dass sie eine Woche lang in U-Haft bleiben kann und danach dann in das Hauptgefängnis kommen muss. Für uns war klar, dass wir sie keine vier bis sieben Jahre hinter Gitter bringen wollen – das ist das Strafmaß für solche Verbrechen in Burundi. Zum einen weil wir nicht einen weiteren Sozialfall produzieren wollen (in Form ihrer Kinder) zum anderen weil wir die Verhältnisse in den Gefängnissen hier kennen und wissen, dass das nicht toll ist und man wahrscheinlich so lange da gar nicht überlebt.
Die untersuchende Beamtin hat uns dann zu einem Vergleich eingeladen und dabei sind wir dann geblieben. Morgen holen wir Geld und einen Wertgegenstand ab und damit ist dann der Fall geregelt.
Hätten wir weitergemacht und das Gefängnis weiter verfolgt wären auch noch solche Ausgaben auf uns zugekommen wie Verpflegung der Gefangenen, Ausgaben für Kopien der verschiedenen Ordner, Fahrten zum Gefängnis und Verhandlungen etc – und das kann hier sehr lang dauern und anstrengend werden. Auch dieser Aufwand hat uns gescheut und wir hoffen, dass es für alle (auch die anderen Arbeiter) eine Lehre war.
Heute hat eine neue Frau bei uns angefangen zu arbeiten. Wir hoffen, dass es mit ihr besser läuft und sie zuverlässiger ist. Natürlich haben wir auch aus diesem Fall gelernt und sind vorsichtiger geworden.

Dienstag, 28. Juni 2011

Strafanzeige

Das erste Mal in meinem Leben habe ich Strafanzeige erstattet. Am Montag haben wir die Frau, die bei uns putzt, polizeilich abholen lassen und in Untersuchungshaft gebracht. Sie hat sich erwiesenermaßen an unserer Kasse vergriffen und einiges von unserem Besitz in den ihrigen überführt. Wenn sie in den nächsten Tagen gesteht, können wir den Fall auf sich beruhen lassen, ohne dass wir einen langen juristischen Weg (der hier für beide Seiten unangenehm ist) gehen müssen. Es ist aber immer ein komisches Gefühl, wenn man zu solchen Mitteln greifen muss. Auf der anderen Seite wollen wir es nicht zulassen, dass unsere Angestellten glauben, man kann sich bei uns alles erlauben und wir müssen alles teilen - was selbst Burundier in dem Ausmaß nicht machen. Es ist auch auffällig, wieviele Burudnier von ihren eigenen Angestellten beklaut werden - das haben wir jetzt festgestellt, als wir unsere story einigen Leuten erzählt haben. Wir werden berichten, wie es weiter geht.

Dienstag, 14. Juni 2011

Kundenpower

Auch hier in Burundi gibt es Kundenvereinigungen. Diese wollten gegen die geplanten Strom- und Wasserpreiseerhöhungen eine Demo machen. Daraufhin hat der zuständige Minister die Erhöhung erst Mal ausgesetzt. Wir freuen uns, dass öffentlicher Protest doch Wirkungen zeigt, wenn es auch nicht Stuttgart 21 ist, ist es doch schon mal ein Anfang. Die Preise werden wahrscheinlich im Lauf des Jahres dann doch erhöht werden, aber in weniger krassen Schritten. Hintergrund ist, dass der Wasserpreis in keiner Weise kostendeckend ist und teilweise auch deutsche Entwicklungsgelder in den Ausbau und die Verbesserung der Wasserversorgung gesteckt werden sollen. Das kann aber erst passieren, wenn Wasser nicht zu Subventionspreisen abgegeben wird.

Donnerstag, 9. Juni 2011

300%

Diese Woche haben wir erfahren, dass die Strom und Wasserpreise in Burundi sich verdreifachen werden! Die nationale Betreibergesellschaft, die das Monopol hat, hat das wohl so beschlossen und bekannt gegeben. Das ist für uns dann schon teuer, aber noch verkraftbar. Allerdings, wenn wir an unsere Arbeiter, an Kirchengemeinden und Kollegen denken, wird das bei manchen sicher eine größere Haushalsdebatte auslösen. Denn Strom war bisher schon nicht wenig, wird aber jetzt teuer werden.
Ich hoffe, dass damit auch Solarlösungen stärker in den Blick kommen und somit auch für kleinere Haushalte Strom wieder billiger und zuverlässiger wird. Denn seit diese Erhöhung bekannt wurde, sind wieder mehr Stromausfälle!

Montag, 6. Juni 2011

Deutsche Konditorin bei den „Femmes gagnent la vie“


Wir haben zur Zeit 3 Praktikanten der Liebenzeller Mission zu Besuch.
Darunter auch Marie, die Konditorin in ihrem ersten Beruf ist. Das ist natürlich die Gelegenheit für die „Backmädels“ und so haben wir heute kleine Bisquite- Tarteletts gebacken und mit einer Zitronen- Buttercreme verziert. Die Zitronen sind selbstverständlich aus unserem Garten!
Letzte Woche haben wir kleine filigrane Zuckerguß- Figürchen gespritzt und den Mädchen macht es totalen Spaß zu beobachten, wie vorne aus der Teigtülle so schöne Muster rauslaufen. Es war wohl unter anderem eine gute Erfahrung zu sehen, dass auch selbst einer Meisterbäckerin nicht alles gelingt, denn die Windbeutel sind leider einfach nicht aufgegangen!
Auch Marie war beeindruckt, wie man mit einer absoluten Basic- Ausstattung versucht rauszufinden, was machbar ist!

Dienstag, 24. Mai 2011

Fortschritt?


Man sagt ja immer, in Afrika ginge alles langsamer. Und es stimmt. Aber dann, wenn was passiert und es losgeht, dann klappt es (meist) ganz gut. So auch hier. Wir haben ja eine Plattform für unsere Kinder und Jugendlichen von BAHO geschaffen, wo sie sich selbst organisieren können und sich füreinander Zeit nehmen können.
Ein Ergebnis dieser selbst Organisation ist das erste BAHO-Fußball Turnier, das am vergangenen Freitag statt fand. Natürlich fing es später an, natürlich war einiges nicht so gut organisiert und doch muss ich zugeben, dass mein Kollege Pastor Moise und ich stolz waren, dass es so gut geklappt hat. Ruziba hat gut trainiert und die Kicker von Kaniosha mit 4:3 geschlagen. Die anderen beiden BAHO Gruppen spielen im Juni gegeneinander und dann gibt es das große Finale. Im Bild ist übrigens zu sehen, wie ein 11 Meter geschossen wird. Na ja, man könnte es sehen, wenn die Zuschauer nicht auf dem Feld wären – also doch alles beim Alten in Afrika?